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Sprint

[Samstag, 07.07. ab 17 hrs] [Museumsufer]

der alltägliche Sprint Tei11Gerade in Frankfurt, der Stadt der kurzen Wege ist das Sprinten ein elementarer Bestandteil des Kurieralltags.
Beim Sprint geht es ähnlich wie bei der Hauptveranstaltung darum, den Alltag des Fahrradkuriers so genau wie möglich wiederzugeben. Es wird hierbei aber ganz besonders auf ein Element des täglichen Lebens gesetzt, den Ampelstart.
Die Alltagssituation: Der Kurier kommt aus dem Hochhaus, sein Ziel liegt 500m entfernt; eine lange gerade Straße, mehrere Ampeln. Er schließt sein Fahrrad auf, wartet die nächste Lücke ab und gleitet in den fließenden Verkehr. Der natürliche Feind des Fahrradkuriers wartet schon, die rote Ampel. Der kreuzende Verkehr ist zu dicht um es zu wagen, Berufsverkehr. Er muss stehen bleiben, wertvolle Zeit vergeht, er konzentriert sich auf den stillen Stand, hält das Gleichgewicht. Das Wiedereinklicken in die Pedalen würde zu viel Zeit kosten. Jede Sekunde kann entscheiden, ob die nächste Ampel noch bei Grün genommen werden kann. Die Uhr tickt weiter, die Anspannung steigt. Er behält die innere Ruhe und beobachtet den Autoverkehr genau. Findet er eine Lücke? Der Verkehr ist immer noch zu dicht. Die querende Fußgängerampel wird Rot. Aus dem Funkgerät schießen die potenziellen Anschlussaufträge nur so heraus. Muskeln spannen sich an, die Füße fest auf den Pedalen. Der schwarze Mercedes gibt Gas, ein Zeichen für Gelb. Die dahinter kommenden Fahrzeuge werden langsamer, die Bestätigung. Er wartet noch kurz. Sie halten an, die Ampel springt um und die gesamte Kraft des Körpers verlagert sich von einem Moment auf den anderen der alltägliche Sprint Tei12auf die Straße. Die Oberschenkel scheinen schier zu platzen, Lenker und Rahmen verbiegen sich förmlich unter dem Zug des Oberkörpers. Man spürt die Kraft. Zwischen dem lossprintenden Kurier und den ebenfalls an der Ampel wartenden Autos liegen schon gut dreißig Meter. Der Kurier beschleunigt weiter, die nächste Ampel fest im Blick. In diesem Moment springt sie auf Grün, noch vierhundert Meter, dreihundertfünfzig. Die Grünphase ist nur kurz. Das weiß er. Die ersten Autos ertönen hinter ihm, schließen auf, schalten in den dritten Gang und fallen wieder zurück. Weiterkämpfen - Geschwindigkeit halten. Die Autos holen erneut auf. Sie ziehen an ihm vorbei und passieren die Ampel. Er fixiert seinen Blick fest und beschleunigt nochmals. Die Muskeln brennen und die Beine wollen aufgeben. Der Kopf ignoriert es. Noch achtzig Meter. Er kann es schaffen. Gelb. Noch vierzig Meter. Jetzt nicht aufstecken. ROT. Noch zehn Meter. Der Kurier schießt über die Kreuzung. Geschafft. Er biegt ab, rollt direkt vor den Eingang des Ziels, abschließen nicht nötig. Er springt ab, betritt das Gebäude liefert die Sendung aus, ES BEGINNT VON VORN!!!

the merchanaries ‘n our efforts..

Entstanden aus dem Umfeld ihrer lokalen Fahrradkurierszene, treten sie in diesem Jahr als Trikotsponsoren der Deutschen Meisterschaft auf und stiften jede Menge Goodies!!
...whO aRE theZE rePREzentAZ AgAIN??

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Rund um die 6.DMFK gibt es viele Dinge die zum reibungslosen Ablauf notwendig sind.
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